Autobahn-Landschaftsbild: Die Niederlande als geschütztes Landschaftsartefakt

Feb 10th, 2009 | By Rolf-Ulrich Kunze | Category: Submitted Invited Papers

Author

Rolf-Ulrich Kunze, Institut für Philosophie, University of Karlsruhe,
E-Mail: Rolf-Ulrich.Kunze@philosophie.uni-karlsruhe.de

Fulltext

Abstract English

The paper comments on efforts of the Dutch federal Dept. of Infrastructure to preserve scenic highway landscape views in the Netherlands.

Keywords

Highway landscapes, Technical mentalites

Citation

Rolf-Ulrich Kunze, “Autobahn-Landschaftsbild: Die Niederlande als geschütztes Landschaftsartefakt” Journal of New Frontiers in Spatial Concepts, ISSN 1868-6648, vol. 1 (2009), 8 – 10, Article ID http://ejournal.uvka.de/spatialconcepts/archives/495, Pages: 3

Tags: ,
Bookmark this Article: Connotea | del.icio.us | Digg it | Furl | Yahoo MyWeb | Google | Mr. Wong

One comment
Leave a comment »

  1. Ein Land, das so klein ist wie die Niederlande, möchte ganze Ausblicke schützen, die prozentual je nach Ausblickspunkt eine große Landmasse einnehmen. Ohne genauere Hintergründe zu kennen erscheint mir das zum einen löblich, zum anderen aber auch schwierig. Sicher sucht jeder Tourist typisch niederländische Landschaften, die als solche kulturell ebenfalls großen Wert haben und nicht zerstört werden sollten. Keine Frage. Aber wie schnell kommt man hier zur Subjektivität des Schützenswerten und von dort zu einer Kollision mit neuen Gestaltungs- und Bauvorhaben? Ich denke dabei an hiesige Denkmalschutzobjekte, die das Auge erfreuen, solange sie gepflegt werden; aber mit dem Verfall zunehmend im Wege stehen oder Verbote und Schwierigkeiten einen Neubau nebenan erschweren.
    Bis zu welchem Grad darf ein solch flächenintensives Landschaftsschutzprojekt wie das in den Niederlanden realisiert werden ohne auf die wirtschaftliche Weiterentwicklung eines Landes negativ einzuwirken; beziehungsweise umgekehrt: in wie weit darf eine geschützte Fläche noch für wirtschaftliche Nutzungen modifiziert werden ohne den Ausblick zu verletzen?
    Bei kleinen Schutzprojekten scheinen diese Überlegungen hinfällig, die Frage stellt sich vielmehr aufgrund eines Ausmaß der Umsetzung solcher Projekte. Ein historisches Bauwerk zu schützen beansprucht weitaus weniger Quadratmeter als einen Ausblick zu schützen. Die Idee der Niederlande ist interessant, wie vorteilhaft ist jedoch die Umsetzung sowohl für die Geschichte als auch für die Wirtschaft?

Leave Comment

KIT Scientific Publishing, Karlsruhe | Journal of New Frontiers in Spatial Concepts | ISSN 1868-6648
http://ejournal.uvka.de/spatialconcepts/
 
http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/3.0/de/