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	<title>Kommentare zu: Fortschritt als Fraktur im frühen Science Fiction Film.  Metaphorologische Überlegungen zu Auf- und Einbrüchen in LE VOYAGE DANS LA LUNE und LE VOYAGE À TRAVERS L`IMPOSSIBLE von G. Méliès</title>
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	<description>Sociohistorical, Sociotechnical, and Transcultural Analysis</description>
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		<title>Von: Andie Rothenhäusler</title>
		<link>http://ejournal.uvka.de/spatialconcepts/archives/980/comment-page-1#comment-873</link>
		<dc:creator>Andie Rothenhäusler</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 11:34:48 +0000</pubDate>
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		<description>Ein sehr guter Artikel über die Transformation extraterrestrischer Reisen im letzten Jahrhundert! Wissenschaftsgeschichtlich lässt sich vielleicht noch anmerken, dass die Entdeckergesellschaft, &quot;gekleidet in Gehrock und Pelz und ‚ausgerüstet‘ mit voluminösen Koffern&quot; zu ihrer Zeit so ungewöhnlich nicht war und auch kein Zeichen für die Sichtweise der Fahrt als Freizeitabenteuer sein muss: Erst nach dem ersten Kontakt mit einer neuen Umgebung entwickeln sich (ob nun im Alpinismus, in der Fliegerei, beim Tauchen oder in der - fiktiven - Raumfahrt) spezielle Schutzkleidungen und Ausrüstungsgegenstände, den Mondfahrer im Outfit des Gentleman findet man so auch bei Jules Verne und H.G. Wells. Letzterer stand übrigens dem Luftkrieg nicht nur negativ gegenüber, sah er doch in einer Technokratie der Flieger die Lösung aller Probleme und stellte sie dementsprechend positiv in &quot;The Shape of Things to Come&quot; dar.
Faszinierend fand ich den Gedanken, dass das Raumschiff mit &quot;Alien&quot; Ende der 1970er von der bergenden Hülle zur lebensfeindlichen Umgebung wird: In der Tat sind Fortbewegungsmittel im Sci-Fi-Genre davor immer schützende Gefährte, die problemlos bedienbar sind und sich auf dem neuesten Stand der Technik befinden (Eine Ausnahme stellt vielleicht &quot;2001: A Space Odyssey&quot; mit dem mörderischen Bordcomputer HAL von 1968 dar).

Zum &quot;Modernisierungsschub&quot; und den damit verbundenen &quot;neuen ästhetischen Perspektiven&quot; gibt es übrigens einen sehr lesenswerten Artikel der Technikhistorikerin Barbara Orland: http://www.tg.ethz.ch/dokumente/pdf_files/OrlandPOPULAER.pdf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein sehr guter Artikel über die Transformation extraterrestrischer Reisen im letzten Jahrhundert! Wissenschaftsgeschichtlich lässt sich vielleicht noch anmerken, dass die Entdeckergesellschaft, &#8220;gekleidet in Gehrock und Pelz und ‚ausgerüstet‘ mit voluminösen Koffern&#8221; zu ihrer Zeit so ungewöhnlich nicht war und auch kein Zeichen für die Sichtweise der Fahrt als Freizeitabenteuer sein muss: Erst nach dem ersten Kontakt mit einer neuen Umgebung entwickeln sich (ob nun im Alpinismus, in der Fliegerei, beim Tauchen oder in der &#8211; fiktiven &#8211; Raumfahrt) spezielle Schutzkleidungen und Ausrüstungsgegenstände, den Mondfahrer im Outfit des Gentleman findet man so auch bei Jules Verne und H.G. Wells. Letzterer stand übrigens dem Luftkrieg nicht nur negativ gegenüber, sah er doch in einer Technokratie der Flieger die Lösung aller Probleme und stellte sie dementsprechend positiv in &#8220;The Shape of Things to Come&#8221; dar.<br />
Faszinierend fand ich den Gedanken, dass das Raumschiff mit &#8220;Alien&#8221; Ende der 1970er von der bergenden Hülle zur lebensfeindlichen Umgebung wird: In der Tat sind Fortbewegungsmittel im Sci-Fi-Genre davor immer schützende Gefährte, die problemlos bedienbar sind und sich auf dem neuesten Stand der Technik befinden (Eine Ausnahme stellt vielleicht &#8220;2001: A Space Odyssey&#8221; mit dem mörderischen Bordcomputer HAL von 1968 dar).</p>
<p>Zum &#8220;Modernisierungsschub&#8221; und den damit verbundenen &#8220;neuen ästhetischen Perspektiven&#8221; gibt es übrigens einen sehr lesenswerten Artikel der Technikhistorikerin Barbara Orland: <a href="http://www.tg.ethz.ch/dokumente/pdf_files/OrlandPOPULAER.pdf" rel="nofollow">http://www.tg.ethz.ch/dokumente/pdf_files/OrlandPOPULAER.pdf</a></p>
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