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	<title>Kommentare für Journal of New Frontiers in Spatial Concepts</title>
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	<link>http://ejournal.uvka.de/spatialconcepts</link>
	<description>Sociohistorical, Sociotechnical, and Transcultural Analysis</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Jul 2010 16:12:26 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Kommentar zu Topic &#8220;Spatial Cybernetics&#8221; von Johannes Walter</title>
		<link>http://ejournal.uvka.de/spatialconcepts/archives/1098/comment-page-1#comment-2336</link>
		<dc:creator>Johannes Walter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 16:12:26 +0000</pubDate>
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		<description>Ein sehr wichtiges Thema, gerade für Prozesse in der Praxis von Verwaltung und Wirtschaft. Denn die dort vorherrschende Realität ist die von miteinander verketteten Prozessen, die auf ihre Entstehungsbedingungen zurückwirken und diese wieder verändern. 
Daß dieser Umstand bei Planungen und dem gesamten Selbstverständnis von Entscheidungsträgern nicht gesehen wird, ist umso erstaunlicher. Es scheint immer noch ein enorm ausgeprägter Planungs- Machbarkeitsglaube zu existieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein sehr wichtiges Thema, gerade für Prozesse in der Praxis von Verwaltung und Wirtschaft. Denn die dort vorherrschende Realität ist die von miteinander verketteten Prozessen, die auf ihre Entstehungsbedingungen zurückwirken und diese wieder verändern.<br />
Daß dieser Umstand bei Planungen und dem gesamten Selbstverständnis von Entscheidungsträgern nicht gesehen wird, ist umso erstaunlicher. Es scheint immer noch ein enorm ausgeprägter Planungs- Machbarkeitsglaube zu existieren.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Formatting and Loss of Space – Considerations (including Annex Typing &amp; Loss) von Johannes Walter</title>
		<link>http://ejournal.uvka.de/spatialconcepts/archives/861/comment-page-1#comment-2335</link>
		<dc:creator>Johannes Walter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 15:46:32 +0000</pubDate>
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		<description>Ich bin Geschäftsführer einer international tätigen Beratungsfirma und finde vor diesem Hintergrund gerade den Annex des Artikels interessant: Konzentrationsprozesse, kombiniert mit zunehmender Sinnentleerung. Mein Eindruck ist, daß die Realität schon weiter gediehen ist, als es im Artikel und seinem Annex dargestellt wird. Konzentrationsprozesse führen zur Vorherrschaft einer Verwaltungsmentalität, als Emergenz. Diese Emergenz versteckt sich hinter definierten Verfahren, die den ursprünglich intendierten Zweck von Organisationen. und diesen Verfahren selbst in den Hintergrund rücken lassen. Mit der Folge, daß die damit verbundenen Mechanismen und die hinter ihnen stehende Sinnlosigkeit nicht mehr thematisiert werden. Dies trifft nicht nur auf die Organisationen selbst zu, sondern auch auf die Räume - nicht nur physische, sondern vor allem mentale - die von diesen Organisationen besetzt werden. Mit der Folge, daß sich die eingebundenen Akteure diesen Formatierungen gar nicht mehr entziehen können. So führt Emergenz der Formatierung und Sinnentleerung zu ihrer Begründung aus sich selbst, d.h. zu einem selbstreferentiell geschlossenen System.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin Geschäftsführer einer international tätigen Beratungsfirma und finde vor diesem Hintergrund gerade den Annex des Artikels interessant: Konzentrationsprozesse, kombiniert mit zunehmender Sinnentleerung. Mein Eindruck ist, daß die Realität schon weiter gediehen ist, als es im Artikel und seinem Annex dargestellt wird. Konzentrationsprozesse führen zur Vorherrschaft einer Verwaltungsmentalität, als Emergenz. Diese Emergenz versteckt sich hinter definierten Verfahren, die den ursprünglich intendierten Zweck von Organisationen. und diesen Verfahren selbst in den Hintergrund rücken lassen. Mit der Folge, daß die damit verbundenen Mechanismen und die hinter ihnen stehende Sinnlosigkeit nicht mehr thematisiert werden. Dies trifft nicht nur auf die Organisationen selbst zu, sondern auch auf die Räume &#8211; nicht nur physische, sondern vor allem mentale &#8211; die von diesen Organisationen besetzt werden. Mit der Folge, daß sich die eingebundenen Akteure diesen Formatierungen gar nicht mehr entziehen können. So führt Emergenz der Formatierung und Sinnentleerung zu ihrer Begründung aus sich selbst, d.h. zu einem selbstreferentiell geschlossenen System.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Utopia revisited – neuer Wein in alten Schläuchen? von elfiwi</title>
		<link>http://ejournal.uvka.de/spatialconcepts/archives/502/comment-page-1#comment-2334</link>
		<dc:creator>elfiwi</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 19:15:03 +0000</pubDate>
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		<description>.Sehr interessant und aussagekräftig!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>.Sehr interessant und aussagekräftig!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Konsum(t)räume. Die Warenwelt als Technotop von Ekaterina Rechwiaschwili</title>
		<link>http://ejournal.uvka.de/spatialconcepts/archives/1052/comment-page-1#comment-2331</link>
		<dc:creator>Ekaterina Rechwiaschwili</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 13:52:09 +0000</pubDate>
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		<description>Dass wir Verbraucher Verantwortung für den Großteil unserer ökologischen und sozialen Probleme tragen, kann man nicht bestreiten. Zu Recht wird immer propagiert, mehr zu leben und weniger zu kaufen. Aber der heutige Verbraucher wird regelrecht verführt, zu konsumieren. Dabei ist Konsum nicht nur auf das Materielle zu reduzieren; man kann Konsum auch als Mittel verstehen, um geistige und/oder seelische Bedürfnisse zu befriedigen.

Das Wortspiel „Konsum(t)raum“ klingt interessant. Linguistisch gesehen wird durch das Kompositum „Konsum+(t)räume“ die negative Bedeutung des Begriffs Konsum, mit dem man unter anderem Überfluss in Verbindung setzt, quasi aufgehoben (Konsumgesellschaft, „unproduktive Konsumtion“ (Marx)). Kombiniert man diesen Begriff mit Traum, bekommt der Ausdruck eine eher positive Konnotation. 
Das Verhältnis zwischen diesen Begriffen zueinander kann man auch so interpretieren: wenn man annimmt, dass Konsum Träume schafft, kann man das Konsumieren als Instrument ansehen, das einem hilft, aus der Realität zu flüchten in eine eigene, andere Vorstellungswelt, also als Hilfsmittel, das dem Verbraucher ermöglicht, z.B. in einen virtuellen Phantasie-Welt -Raum unterzutauchen. Dazu kann z.B. Internetkonsum beitragen. Mir fällt das Spiel „Second Life“ ein, wo man seine eigenen Spielregeln bestimmt. Die Plattform hat bereits Millionen von Anhänger gefunden. Der Reiz dieses Internetspiels besteht darin, dass man sich als Spielfigur völlig neu erfinden kann.
Mit der Technisierung des Lebens werden also neue Wege und Formen des Konsums ermöglicht.
Um das o. g. Wortspiel auf die Spitze zu treiben, kann man sagen: Für viele Verbraucher schafft Konsum Räume für die Träume.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dass wir Verbraucher Verantwortung für den Großteil unserer ökologischen und sozialen Probleme tragen, kann man nicht bestreiten. Zu Recht wird immer propagiert, mehr zu leben und weniger zu kaufen. Aber der heutige Verbraucher wird regelrecht verführt, zu konsumieren. Dabei ist Konsum nicht nur auf das Materielle zu reduzieren; man kann Konsum auch als Mittel verstehen, um geistige und/oder seelische Bedürfnisse zu befriedigen.</p>
<p>Das Wortspiel „Konsum(t)raum“ klingt interessant. Linguistisch gesehen wird durch das Kompositum „Konsum+(t)räume“ die negative Bedeutung des Begriffs Konsum, mit dem man unter anderem Überfluss in Verbindung setzt, quasi aufgehoben (Konsumgesellschaft, „unproduktive Konsumtion“ (Marx)). Kombiniert man diesen Begriff mit Traum, bekommt der Ausdruck eine eher positive Konnotation.<br />
Das Verhältnis zwischen diesen Begriffen zueinander kann man auch so interpretieren: wenn man annimmt, dass Konsum Träume schafft, kann man das Konsumieren als Instrument ansehen, das einem hilft, aus der Realität zu flüchten in eine eigene, andere Vorstellungswelt, also als Hilfsmittel, das dem Verbraucher ermöglicht, z.B. in einen virtuellen Phantasie-Welt -Raum unterzutauchen. Dazu kann z.B. Internetkonsum beitragen. Mir fällt das Spiel „Second Life“ ein, wo man seine eigenen Spielregeln bestimmt. Die Plattform hat bereits Millionen von Anhänger gefunden. Der Reiz dieses Internetspiels besteht darin, dass man sich als Spielfigur völlig neu erfinden kann.<br />
Mit der Technisierung des Lebens werden also neue Wege und Formen des Konsums ermöglicht.<br />
Um das o. g. Wortspiel auf die Spitze zu treiben, kann man sagen: Für viele Verbraucher schafft Konsum Räume für die Träume.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Drehkreuze der Globalisierung von peter romeis</title>
		<link>http://ejournal.uvka.de/spatialconcepts/archives/1073/comment-page-1#comment-2323</link>
		<dc:creator>peter romeis</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 07:27:23 +0000</pubDate>
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		<description>dass verkehrsknotenpunkte in der geschichte schon immer auch gesellschaftliche knotenpunkte wurden, mit konzentration-eben knoten-des gesellschaftlichen wandels  überschaubarer und damit eindrucksvoller als in der globalen fläche, überrascht nicht weiter. in der arbeit ist an zahlen und ausführungen sehr tranparent und demonstrativ dargestellt, wie sich die welt unter den möglichkeiten der mobilität auf dem mittlerweile engen raum der flughäfen abbildet.
die größten probleme der welt-nämlich hunger und krankheiten und soziale verelendung- bleiben dabei außen vor. denn die existentiellen probleme von riesigen menschheitsgruppen treten dabei nicht auf.
aber das war auch schon immer so.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>dass verkehrsknotenpunkte in der geschichte schon immer auch gesellschaftliche knotenpunkte wurden, mit konzentration-eben knoten-des gesellschaftlichen wandels  überschaubarer und damit eindrucksvoller als in der globalen fläche, überrascht nicht weiter. in der arbeit ist an zahlen und ausführungen sehr tranparent und demonstrativ dargestellt, wie sich die welt unter den möglichkeiten der mobilität auf dem mittlerweile engen raum der flughäfen abbildet.<br />
die größten probleme der welt-nämlich hunger und krankheiten und soziale verelendung- bleiben dabei außen vor. denn die existentiellen probleme von riesigen menschheitsgruppen treten dabei nicht auf.<br />
aber das war auch schon immer so.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Konsum(t)räume. Die Warenwelt als Technotop von Friedrich Trenkle</title>
		<link>http://ejournal.uvka.de/spatialconcepts/archives/1052/comment-page-1#comment-2322</link>
		<dc:creator>Friedrich Trenkle</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jun 2010 13:51:26 +0000</pubDate>
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		<description>Zwei Sätze aus der Genesis, „Es werde Licht“ und „Macht euch die Erde untertan“, stehen, so möchte man vermuten, programmatisch am Anfang aller Konsumtion. Und wahrlich, der nachts hell erleuchtete Time Square oder die „weihnachtlich“ illuminierten Straßen unserer Innenstädte lassen unsere Konsumgesellschaft in vollem Glanze erstrahlen.
„Lichter der Großstadt“ (City Lights) heißt einer der tragikomischen Filme von Charles Chaplin, in welchen der Regisseur seinen Zeitgenossen die Licht- und Schattenseiten moderner Zeiten in ihrer ambivalenten Wirkung auf „Homo oeconomicus“ vorführt. Technik und Technologie stehen nicht länger im Dienste des Menschen, sondern einer Nutzenmaximierung durch Beschleunigung der Produktionsarbeit. Erst die Industrielle Revolution macht den Schritt von der Mangelgesellschaft zur materiellen Überflussgesellschaft und damit zur Konsumgesellschaft möglich, der schließlich zu Veränderungen nicht nur des öffentlichen Raumes führt. Unsere gesamte Kultur scheint auf „Konsum als Lebensform“ ausgerichtet zu sein: „Hier bin ich Mensch, hier kauf ich ein.“
Der anregende Artikel von Gunther Oetzel öffnet die Augen für sozio-ökonomische Zusammenhänge, deren noch genauere Betrachtung lohnenswert wäre. Schade nur, dass der Text nicht frei ist von vielleicht lässlichen, aber doch irritierenden Fehlern sprachlicher Natur. Das Vergnügen der Lektüre wäre ansonsten doppelt so groß gewesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Sätze aus der Genesis, „Es werde Licht“ und „Macht euch die Erde untertan“, stehen, so möchte man vermuten, programmatisch am Anfang aller Konsumtion. Und wahrlich, der nachts hell erleuchtete Time Square oder die „weihnachtlich“ illuminierten Straßen unserer Innenstädte lassen unsere Konsumgesellschaft in vollem Glanze erstrahlen.<br />
„Lichter der Großstadt“ (City Lights) heißt einer der tragikomischen Filme von Charles Chaplin, in welchen der Regisseur seinen Zeitgenossen die Licht- und Schattenseiten moderner Zeiten in ihrer ambivalenten Wirkung auf „Homo oeconomicus“ vorführt. Technik und Technologie stehen nicht länger im Dienste des Menschen, sondern einer Nutzenmaximierung durch Beschleunigung der Produktionsarbeit. Erst die Industrielle Revolution macht den Schritt von der Mangelgesellschaft zur materiellen Überflussgesellschaft und damit zur Konsumgesellschaft möglich, der schließlich zu Veränderungen nicht nur des öffentlichen Raumes führt. Unsere gesamte Kultur scheint auf „Konsum als Lebensform“ ausgerichtet zu sein: „Hier bin ich Mensch, hier kauf ich ein.“<br />
Der anregende Artikel von Gunther Oetzel öffnet die Augen für sozio-ökonomische Zusammenhänge, deren noch genauere Betrachtung lohnenswert wäre. Schade nur, dass der Text nicht frei ist von vielleicht lässlichen, aber doch irritierenden Fehlern sprachlicher Natur. Das Vergnügen der Lektüre wäre ansonsten doppelt so groß gewesen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Drehkreuze der Globalisierung von Friedemann Schruhl</title>
		<link>http://ejournal.uvka.de/spatialconcepts/archives/1073/comment-page-1#comment-2318</link>
		<dc:creator>Friedemann Schruhl</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 13:11:51 +0000</pubDate>
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		<description>Ein lesenswerter Artikel, gerade auch vor dem Hintergrund des, nach dem Vulkanausbruch auf Island, jüngst wieder geöffneten europäischen Luftraums. Die vom Autor beschriebene &#039;Normalisierung der Mobilität&#039; und wirtschaftliche Einflussfähigkeit des Sektors war dieser Tage in den Medien leicht zu verfolgen und zeigte auch die Probleme auf, die mit diesen Umständen einhergehen. So verweist Sven Kesselring auf Wolfgang Kaschuba, nach dem &quot;Transnationalisierung, Globalisierung und Kosmopolitisierung in hohem Maße von der verkehrstechnischen Revolution und der Entwicklung eines weltweit zuverlässigen und leistungsfähigen Flugverkehrssystems getragen werden&quot; (S. 2). 

Des Weiteren findet die Rolle des Flughafens als Wirtschaftsfaktor an sich im Artikel Betrachtung. Wie schnell diese &quot;normale Mobilität&quot; und Rolle des Flughafens als &#039;Drehkreuz der Globalisierung&#039; sowie regionaler Wirtschaftsfaktor durch ein Naturschauspiel aus dem Gleichgewicht gebracht werden kann, ist beachtlich. Zwar waren in erster Linie vor allem Geschäfts- und Urlaubsreisende von den Flugausfällen betroffen, aber auch für die Wirtschaft zeigten sich mit anhaltender Dauer des Flugverbots zunehmend Probleme. So kündigten mehrere Fluggesellschaften an, Angestellte unbezahlt freistellen zu wollen und Daimler, Bosch und BMW schränkten wegen fehlender Teilelieferungen die Produktion ein. Selbst der Flughafen als &quot;Ort mit hohem Event- und Freizeitwert&quot; (S. 3) war von den Ausfällen direkt betroffen, so dass Geschäfte ihre Öffnungszeiten entweder einschränkten, oder gar nicht erst öffneten. Wie Sven Kesselring anspricht, sind Massenverkehrstechnologien, und durch das große Personenaufkommen auf verhältnismäßig wenig Raum gerade auch der Flughafen, &quot;das Mobilitätspotential jeder offenen Gesellschaft&quot; (S. 5). Auf diesem Gebiet der Verkehrspolitik werden demnach Entscheidungen mit hoher politischer, gesellschaftlicher, ökonomischer aber auch sozialer Reichweite getroffen. 

Mit der These, dass die zunehmende Globalisierung und Bedeutung von Flugreisen die Verkehrspolitik und die Rolle des Flughafens innerhalb der letzten Jahrzehnte entscheidend beeinflusst hat, schließt der Autor seinen Beitrag ab und verweist auf die hierzu dringend notwendige Forschung, die in der Tat mit Spannung zu erwarten ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein lesenswerter Artikel, gerade auch vor dem Hintergrund des, nach dem Vulkanausbruch auf Island, jüngst wieder geöffneten europäischen Luftraums. Die vom Autor beschriebene &#8216;Normalisierung der Mobilität&#8217; und wirtschaftliche Einflussfähigkeit des Sektors war dieser Tage in den Medien leicht zu verfolgen und zeigte auch die Probleme auf, die mit diesen Umständen einhergehen. So verweist Sven Kesselring auf Wolfgang Kaschuba, nach dem &#8220;Transnationalisierung, Globalisierung und Kosmopolitisierung in hohem Maße von der verkehrstechnischen Revolution und der Entwicklung eines weltweit zuverlässigen und leistungsfähigen Flugverkehrssystems getragen werden&#8221; (S. 2). </p>
<p>Des Weiteren findet die Rolle des Flughafens als Wirtschaftsfaktor an sich im Artikel Betrachtung. Wie schnell diese &#8220;normale Mobilität&#8221; und Rolle des Flughafens als &#8216;Drehkreuz der Globalisierung&#8217; sowie regionaler Wirtschaftsfaktor durch ein Naturschauspiel aus dem Gleichgewicht gebracht werden kann, ist beachtlich. Zwar waren in erster Linie vor allem Geschäfts- und Urlaubsreisende von den Flugausfällen betroffen, aber auch für die Wirtschaft zeigten sich mit anhaltender Dauer des Flugverbots zunehmend Probleme. So kündigten mehrere Fluggesellschaften an, Angestellte unbezahlt freistellen zu wollen und Daimler, Bosch und BMW schränkten wegen fehlender Teilelieferungen die Produktion ein. Selbst der Flughafen als &#8220;Ort mit hohem Event- und Freizeitwert&#8221; (S. 3) war von den Ausfällen direkt betroffen, so dass Geschäfte ihre Öffnungszeiten entweder einschränkten, oder gar nicht erst öffneten. Wie Sven Kesselring anspricht, sind Massenverkehrstechnologien, und durch das große Personenaufkommen auf verhältnismäßig wenig Raum gerade auch der Flughafen, &#8220;das Mobilitätspotential jeder offenen Gesellschaft&#8221; (S. 5). Auf diesem Gebiet der Verkehrspolitik werden demnach Entscheidungen mit hoher politischer, gesellschaftlicher, ökonomischer aber auch sozialer Reichweite getroffen. </p>
<p>Mit der These, dass die zunehmende Globalisierung und Bedeutung von Flugreisen die Verkehrspolitik und die Rolle des Flughafens innerhalb der letzten Jahrzehnte entscheidend beeinflusst hat, schließt der Autor seinen Beitrag ab und verweist auf die hierzu dringend notwendige Forschung, die in der Tat mit Spannung zu erwarten ist.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Konsum(t)räume. Die Warenwelt als Technotop von Boris Pawlikowski</title>
		<link>http://ejournal.uvka.de/spatialconcepts/archives/1052/comment-page-1#comment-1957</link>
		<dc:creator>Boris Pawlikowski</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2010 09:36:53 +0000</pubDate>
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		<description>Guter Artikel. Mir fehlt allerdings der Einfluss des Geldsystems auf Wirtschaft und Konsum. Alleine durch ein monetäres System in Verbindung mit Zins wird der Wirtschaft ein Wachstum angelastet, das in stetigem und vor allem wiederholtem Konsum gipfelt. Ebenfalls zu Erwähnen wäre der Industrie-Militär-Komplex, der ebenfalls auf starken Konsum basiert (wenn auch nicht direkt (!) vom Bürger). Eben Dinge vor denen Jimmy Carter und Eisenhower.
Konsum basiert nicht nur auf der Möglichkeit zum Konsum, sondern den Zwängen, denen unser Wirtschaftssystem ausgesetzt ist. Diese Zwänge werden dann auf den Konsumenten übertragen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guter Artikel. Mir fehlt allerdings der Einfluss des Geldsystems auf Wirtschaft und Konsum. Alleine durch ein monetäres System in Verbindung mit Zins wird der Wirtschaft ein Wachstum angelastet, das in stetigem und vor allem wiederholtem Konsum gipfelt. Ebenfalls zu Erwähnen wäre der Industrie-Militär-Komplex, der ebenfalls auf starken Konsum basiert (wenn auch nicht direkt (!) vom Bürger). Eben Dinge vor denen Jimmy Carter und Eisenhower.<br />
Konsum basiert nicht nur auf der Möglichkeit zum Konsum, sondern den Zwängen, denen unser Wirtschaftssystem ausgesetzt ist. Diese Zwänge werden dann auf den Konsumenten übertragen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu &#8220;Bildungsräume für die &#8216;Wissensgesellschaft&#8217;!&#8221; Pädagogisch-philosophische Kennzeichnungen für die modernen technisierten Gesellschaften unter Einbeziehung neuerer Befunde qualitativempirischer Bildungs- und Unterrichtsforschung von Ulrich Gehmann</title>
		<link>http://ejournal.uvka.de/spatialconcepts/archives/1031/comment-page-1#comment-1925</link>
		<dc:creator>Ulrich Gehmann</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 12:13:12 +0000</pubDate>
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		<description>Der Aspekt der Orientierung scheint mir von zentraler Bedeutung zu sein - in sehr praktischer Hinsicht, wenn man den faktischen Zerfall heutiger westlicher Gesellschaften vor Augen hat, und die Ausstrahlungswirkung auf andere nicht-westliche, heute oberflächlich als &quot;globalisiert&quot; bezeichnete Gesellschaften. Einen Irrtum in der Paradigmatik der Soziologie aufgreifend, handelt es sich dabei nicht nur um &#039;Gesellschaften&#039; im Sinne sozialer Aggregate, sondern um Kulturen ehemals eigenständiger Art.
Was westl. Gesellschaften anbelangt, ist der Begriff der Wissensgesellschaft insofern irreführend, als daß Information mit Wissen verwechselt wird. Und sich deshalb die Frage stellen muß (siehe Artikel Oetzel, in diesem Journal), inwieweit eine technisch induzierte Entwicklung einer im wesentlichen (bis heute) fordistischen Konsum- hin zu einer sog. &#039;Wissensgesellschaft&#039; dieser Verwässerung tatsächlicher Tatbestände diese Verwässerung verbreitert. Ganz praktisch gemeint, durch die weitere &#039;Privatisierung&#039; unserer Kultur als solcher.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Aspekt der Orientierung scheint mir von zentraler Bedeutung zu sein &#8211; in sehr praktischer Hinsicht, wenn man den faktischen Zerfall heutiger westlicher Gesellschaften vor Augen hat, und die Ausstrahlungswirkung auf andere nicht-westliche, heute oberflächlich als &#8220;globalisiert&#8221; bezeichnete Gesellschaften. Einen Irrtum in der Paradigmatik der Soziologie aufgreifend, handelt es sich dabei nicht nur um &#8216;Gesellschaften&#8217; im Sinne sozialer Aggregate, sondern um Kulturen ehemals eigenständiger Art.<br />
Was westl. Gesellschaften anbelangt, ist der Begriff der Wissensgesellschaft insofern irreführend, als daß Information mit Wissen verwechselt wird. Und sich deshalb die Frage stellen muß (siehe Artikel Oetzel, in diesem Journal), inwieweit eine technisch induzierte Entwicklung einer im wesentlichen (bis heute) fordistischen Konsum- hin zu einer sog. &#8216;Wissensgesellschaft&#8217; dieser Verwässerung tatsächlicher Tatbestände diese Verwässerung verbreitert. Ganz praktisch gemeint, durch die weitere &#8216;Privatisierung&#8217; unserer Kultur als solcher.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Mobility extended von peter romeis</title>
		<link>http://ejournal.uvka.de/spatialconcepts/archives/749/comment-page-1#comment-1074</link>
		<dc:creator>peter romeis</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 10:26:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://ejournal.uvka.de/spatialconcepts/?p=749#comment-1074</guid>
		<description>der artikel weist auf verschiedene aspekte und perspektiven, auch ungewohnte, von &quot;mobilität&quot; hin. jede einzelne facette verdiente eine vertiefung durch weitere untersuchungen und überlegungen.
beindruckend ist die raserei innerhalb des tradierten systems, wobei die notwendige &quot;mobilität&quot;, die notwendig wäre, um das system zu erhalten, nur sehr bescheiden daherkommt.
raserei in blasen gefährdet deren hüllen, notwendig ist eine bewegung weg von der blase um deren haut nicht zu verletzen. grundsätzlich notwendige bewegungen verzögern sich aus angst, die blase, in der &quot;gerast&quot; wird könnte platzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>der artikel weist auf verschiedene aspekte und perspektiven, auch ungewohnte, von &#8220;mobilität&#8221; hin. jede einzelne facette verdiente eine vertiefung durch weitere untersuchungen und überlegungen.<br />
beindruckend ist die raserei innerhalb des tradierten systems, wobei die notwendige &#8220;mobilität&#8221;, die notwendig wäre, um das system zu erhalten, nur sehr bescheiden daherkommt.<br />
raserei in blasen gefährdet deren hüllen, notwendig ist eine bewegung weg von der blase um deren haut nicht zu verletzen. grundsätzlich notwendige bewegungen verzögern sich aus angst, die blase, in der &#8220;gerast&#8221; wird könnte platzen.</p>
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